
Die fortschrittlichen chinesischen J-35 Tarnkappenjets, die auf Flugzeugträgern eingesetzt werden, können laut einem Programm des staatlichen Senders CCTV bis zu sechs Raketen transportieren.
Die Informationen wurden nach der Parade der Volksbefreiungsarmee (PLA) in Peking in der vergangenen Woche veröffentlicht.
Am Mittwoch (3.) nahmen sowohl der J-35 als auch der J-35A an den Luftformationen der Parade zum 80. Jahrestag des Endes des Zweiten Weltkriegs teil.
Am nächsten Tag diskutierten die Jagdflugzeug-Designer das Duo in einem CCTV-Programm und erläuterten die Designverbindungen und Hauptunterschiede zwischen den Modellen.
Laut ihnen wurden gemeinsame Komponenten für die Wiederverwendung konzipiert, um eine schnelle Integration zwischen Luft- und Seefahrzeugvarianten zu ermöglichen.
Im Programm wurden Nahaufnahmen eines J-35-Modells mit klappbaren Flügeln, dem internen Waffenschacht und dem Heckhaken gezeigt.
Der geöffnete Schacht, der sechs Luft-Luft-Raketen enthielt, zog die meiste Aufmerksamkeit der Online-Militärbeobachter auf sich und entsprach der Bewaffnung des fortschrittlichsten operativen Tarnkappenjägers der USA, der F-22.
Die klappbaren Flossen unterstützen ein kompaktes Startersystem, das es ermöglicht, sechs Raketen in den internen Fächern eines auf Tarnung ausgelegten Flugzeugs unterzubringen.
Unterdessen spekulieren Militäranalysten, dass sowohl der J-20 als auch der J-35 mit PL-15-Luft-Luft-Raketen mit Übersichtsreichweite ausgestattet sind, die jedoch noch nicht offiziell veröffentlicht wurden.
Es sei darauf hingewiesen, dass während der Parade in Peking in der vergangenen Woche auch zusätzliche Raketen der PL-Familie vorgestellt wurden.
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